WER AUFHÖRT BESSER ZU WERDEN -
HÖRT AUF, GUT ZU SEIN
Ich erinnere mich an die Zeiten, als ich stundenlang dem Plattenspieler meiner Mutter zuhörte und mir Avseniki, Slaki und andere bekannt wurden.
Ich war nur 4 oder 5 Jahre alt und konnte noch nicht lesen, deswegen hielt ich die Platten nach den Schallplattenhüllen auseinander.
Man schrieb das Jahr 1985, als ich meine erste Ziehharmonika bekam. Als neunjähriger Knirps begann ich sie auch fröhlich zu ziehen und zu spielen. Jedoch eher das Erste als das Zweite.
Meine erste Ziehharmonika war ungefähr 70 Jahre alt und war undicht, so dass ich ständig erkältet war. Mein erstes gespieltes Lied war ?JAZ PA POJDEM NA GORENJSKO?, das mir mein Onkel Lado ein Jahr zuvor vorgespielt hat. Am Begin, als ich die Ziehharmonika zu lernen anfing, haben mir Zdravko Dolin?ek, Slavko Kov?e, Franci Zeme und Brane Klav?ar auf meinem Weg geholfen. Ich bin ihnen dafür sehr dankbar, als auch allen Anderen, die mit meinem musikalischen Werdegang unmittelbar verbunden waren.
Ich bin 25 Jahre jung und bin am 01.04.1976 in Slovenj Gradec geboren worden. Nach beendetem Gymnasium inskribierte
ich mich auf die Wirtschaftsfakultät in Maribor, wo ich in diesem Studienjahr den Absolventenstatus eingeschrieben habe (01/02).
Ich lebe in Laze, genauer genommen in ?entilj bei Velenje, obwohl ich durch die Woche aufgrund des Studiums in Maribor wohne.
Meine größte Liebe ist die Musik. Dafür habe ich mich selbst begeistert, was schwer zu beschreiben ist, aber die Musik war schon in blutjungen Jahren in mir verankert. Die Ziehharmonika begann ich mit 9 Jahren zu spielen, demnach spiele ich die Ziehharmonika seit 16 Jahre, obwohl mir die Klänge schon früher gefallen haben. Ich spiele auch Klavierharmonika, Klaviaturen, akustische Gitarre und Bassgitarre. Neuerdings begeistere ich mich für elektrische Gitarren. Keine Sorge! Die Ziehharmonika wird immer mein Lieblingsinstrument bleiben. Diese Musik ist und bleibt in mir. Auch meine Verwandten spielen diese Art von Musik.
Mein Vorbild ist natürlich Slavko Avsenik, den ich wie meinem eigenen Vater respektiere. Für unsere Musik hat er unheimlich viel gemacht. Am Anfang habe ich auch viel Franc Mihelic, einen Ausnahmemusiker, gehört. Wir dürfen jedoch Lojze Slak, auch einen alten Fuchs, nicht vergessen.
Bereits im ersten Jahr meiner musikalischen Lehrzeit trat ich in meinem Heimatort und in umliegenden Orten, auf diversen Veranstaltungen (z.B. ?Veseli tobogan?), auf.



